Woran wir glauben
Als wir angefangen haben, uns intensiver mit alkoholfreien Getränken zu beschäftigen, haben wir vor allem Menschen kennengelernt.
Winzerinnen & Winzer im Fokus
Winzerinnen und Winzer, die seit Generationen Wein herstellen und heute mit derselben Sorgfalt alkoholfreie Weine entwickeln. Menschen, die neue Wege gehen, obwohl es dafür noch keine Blaupause gibt. Gründerinnen und Gründer, die viel Zeit und Energie investieren, um Produkte zu schaffen, die nicht als Ersatz gedacht sind, sondern für sich selbst stehen.
Was uns dabei überrascht hat: Über diese Menschen wird erstaunlich wenig gesprochen.
Neue Geschmackswelt statt Alternative
Viele alkoholfreie Getränke werden noch immer über das definiert, was sie nicht enthalten. Dabei erzählt das nur einen kleinen Teil der Geschichte. Wer sich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt, merkt schnell, wie viel Arbeit, Leidenschaft, Erfahrung und Überzeugung hinter vielen dieser Produkte steckt und damit auch in den Menschen, die alkoholfreie Getränke kreieren.
Je häufiger wir mit Produzentinnen und Produzenten gesprochen haben, desto öfter sind wir auf dieselbe Frage gestoßen: Was rückt eigentlich in den Mittelpunkt, wenn Alkohol nicht mehr das zentrale Merkmal eines Produkts ist?
Was rückt in den Fokus, wenn Alkohol fehlt?
Viele Antworten hatten erstaunlich wenig mit Alkohol zu tun. Stattdessen ging es oft um die Freude daran, etwas Neues zu entwickeln. Um den Moment, in dem eine Idee plötzlich funktioniert. Um den Ehrgeiz, ein Produkt zu schaffen, das nicht als Alternative wahrgenommen wird, sondern als eigenständiger Genuss. Natürlich auch um Herkunft, um Trauben, um den richtigen Zeitpunkt im Weinberg – aber genauso um Experimentierfreude, um Zweifel und um den Anspruch, etwas wirklich Gutes zu machen.
Genau das finden wir spannend. Denn dahinter stehen Menschen, die bereit sind, Gewohntes zu hinterfragen und ihre Arbeit neu zu denken. Menschen, die sich nicht damit zufriedengeben, etwas wegzulassen, sondern herausfinden wollen, was Neues entstehen kann.
Raum für Neues entsteht
Vielleicht verändert sich dadurch auch der Blick auf den Genuss selbst. In uns ist der Eindruck entstanden, dass andere Dinge in den Fokus rücken, dass sie klarer werden: Das Essen. Das Gespräch, die Menschen, mit denen man den Abend verbringt.
Uns interessieren nicht nur alkoholfreie Getränke. Vor allem interessieren uns die Menschen, die sie machen: Das Familienweingut, das sich auf unbekanntes Terrain wagt. Die Winzerin, die nach Jahren im klassischen Weinbau etwas Neues wagt, oder der Gründer, der eine Idee verfolgt, egal wie skeptisch andere sind.
Unvernebelt steht für die Neugier auf Neues
Wir lieben es solche Geschichten zu entdecken und wir lieben es, sie weiterzutragen. Aus diesem Gedanken, der Lust auf Neues und dem Spaß am Endecken ist Unvernebelt entstanden.
Simone x Jörg



